Unparteiisch, lokal, fair
UNABHÄNGIGE LISTE FREIBERG
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Freiberger Nachrichten am 22. Mai 2009
Ergebnisse der ULF-Umfrageaktion
Deutliche Schwerpunkte im Umweltschutz und der Nahversorgung

Nachdem die Auswertung der zahlreichen Rückläufer der ULF-Umfrageaktion abgeschlossen ist, lösen wir unser Versprechen ein und stellen die wichtigsten Ergebnisse daraus vor. Auf einen kurzen Nenner gebracht zeigt sich ein deutlicher Schwerpunkt der Beschwerden und Verbesserungswünsche in den Bereichen Umweltschutz und Nahversorgung. Betrachten wir nun die einzelnen Rubriken der Umfrage:

Als Erstes ermittelten wir durch eine Reihe von Fragen den Ist-Zustand der Lebensbedingungen in Freiberg. Hier ergab sich im Positiven eine große Zufriedenheit mit den Sportanlagen und den Kulturveranstaltungen. Negativ gesehen wurden die Bedingungen für Radfahrer, die hohen Preise der Mietwohnungen und die Gestaltung von Plätzen, Straßen und Gebäuden.

Als Nächstes stellten wir einige Fragen zur Umweltbelastung. Am zufriedensten waren die Freiberger Bürger und Bürgerinnen mit dem Zustand der Straßen, Gehwegen und Grünanlagen. Wilde Müllablagerungen schienen auch kein Thema zu sein. Negativer Spitzenreiter war, wie bereits vermutet, der Verkehrslärm und die Luftbelastung. Hier besteht Handlungsbedarf. Wege zur Verbesserung dieser Problemfelder müssen umgehend nach den Wahlen des neuen Gemeinderats zusammen mit der Verwaltung gefunden werden.

Im dritten Teil wurden die notwendigen Maßnahmen für die Zukunft bewertet. Die höchste Priorität erhielten hierbei Lärm- und Umweltschutz, Verkehrsberuhigung und mehr Bürgerbeteiligung. Sonst gab es keine dringenden Wünsche.

Im Bereich "Wie beurteilen Sie Freiberg?“ gab es durchweg gute Noten zwischen 2,0 und 3,0. Nur die wohl offensichtlich fehlende Umweltbetonung fiel mit der Note 3,6 gegenüber dem sonstigen positiven Rahmen ab.

Auf die Frage "Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit des jetzigen Gemeinderats?" waren über die Hälfte der Befragten unzufrieden oder gar völlig unzufrieden. Das ist eine Bewertung die uns zu Denken gibt. Viele nutzten die Gelegenheit und kommentierten ihre Meinung noch ausführlich wie z.B. "Entscheidungen fallen oft interessenbezogen, nicht sachbezogen, mehr offene Diskussionen sind notwendig“ oder "Ich wünsche mir einen Gemeinderat der sich für die Interessen der Gemeinde einsetzt und nicht für sich selbst“. Hier besteht ein deutlicher Handlungsbedarf zu Änderungen. Dies kann jedoch der Wähler relativ leicht durch seine Teilnahme an den Gemeinderatswahlen am 7. Juni tun und mit seiner Stimme damit die gewünschten personellen Veränderungen vornehmen.

Sehr aufschlussreich war auch der Bereich in dem man eigene Anregungen und Wünsche nennen konnte. Hier gab es von humorvollen, wie "15 Frisöre aber kein Schuhgeschäft“ bis zu sehr ernst gemeinten Kommentaren "zuwenig Fachärzte“ oder "bessere Busverbindung nach Bietigheim“ viel zu lesen. Schwerpunkt war hier der Wunsch nach besserer Nahversorgung. Getreu unserem Motto "Ihr Anliegen ist unser Programm“ sind diese Ergebnisse und Kommentare natürlich auch sofort in unser Wahlprogramm aufgenommen worden.
Martin Waldenmaier

 
Freiberger Nachrichten am 14. Mai 2009
Zwei Jahre Bonus-Markt
Beispiel für hervorragendes Bürgerengagement

Seit zwei Jahren besteht der Bonus-Markt im Stadtteil Geisingen. Aus diesem Anlass trafen sich vor dem Markt Vertreter der gemeinnützigen Gesellschaft aus Stuttgart, der Eigentümer des Ladens, Vertreter von Ulf und nicht zuletzt engagierte Burger aus Freiberg. Wir erinnern uns: Der Laden dient der Nahversorgung und soll für viele zu Fuß erreichbar sein. Außerdem werden die gekauften Waren auch ins Haus geliefert. Die Gesellschaft betreibt 27 solcher Geschäfte, allein in Stuttgart ein Dutzend. Auch in der Nachbargemeinde Benningen gibt es einen Bonus-Laden. Die Gesellschaft arbeitet eng mit der Agentur für Arbeit zusammen und bietet Menschen Beschäftigung, die sich auf dem Arbeitsmarkt schwer tun. Es werden auch Leute für diese Tätigkeit ausgebildet. Die Mehrheitsfraktionen im Freiberger Gemeinderat haben die Gewahrleistungssumme von 100.000,- Euro für fünf Jahre abgelehnt. In keiner anderen Stadt oder Gemeinde war dies ein Problem. Und nun sind spontan aktive Freiberger Burger und Bürgerinnen eingesprungen und haben diesen Betrag auf einem Sonderkonto hinterlegt. Auch die Kirchen haben sich materiell und ideell beteiligt. Der Bonus-Laden ist ein sehr gutes Beispiel für Bürgerengagement. Im Blick auf die zunehmend älter werdende Gesellschaft werden wir auch wohnortnahe Versorgungen in den Stadtteilen Beihingen und Heutingsheim anstreben.
Bernd Sprenger

 
Freiberger Nachrichten am 7. Mai 2009
Rasenschnitt - Keine bürgerfreundliche Entscheidung 
Leider hat der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass auch weiterhin kein Rasenschnitt am Freiberger Häckselhof abgeliefert werden darf. Gegen alle Umweltkriterien müssen unsere Bürger weiterhin nach Marbach, Höpfigheim usw. fahren, um ihren Grünschnitt zu entsorgen. Für viele ist die von der Verwaltung favorisierte Lösung Biotonne nicht ausreichend, abgesehen davon welches „Leben" sich darin innerhalb von 14 Tagen bis zur nächsten Leerung entwickelt. Auch wären sämtliche Stallhasen in Freiberg mit dem Grünschnittaufkommmen überfordert. Für viele Bürger ist es nicht nachzuvollziehen, dass es keine Möglichkeit geben soll, das angelieferte Gras in einem entsprechenden Behältnis zu sammeln und (ähnlich dem Laub im Herbst) bei Bedarf zu entsorgen. Dafür brauchte man keine AVL und keinen fünfstelligen Betrag, das könnte die Stadt in Eigenregie erledigen. Aber wie sagt schon ein altes Sprichwort? Wo (k)ein Wille, ist auch (k)ein Weg!
Eva Herzog

 
Freiberger Nachrichten am 30. April 2009
Bahnhofareal: Sehr gut besuchte und engagierte Diskussion
ULF hatte zu einer Diskussionsrunde über die zukünftige Gestaltung des Bahnhofareals eingeladen. Und viele kamen, bereits am Treffpunkt Bahnhof konnte man hören: „Ist hier eine Demo?"
Bei der anschließenden Diskussion im Saal kamen sehr viele Punkte zur Sprache. Für die zukünftige Aufwertung kamen Anregungen, Wünsche, Vorstellungen. Die „Nahversorgung" spielte dabei immer wieder eine Rolle. Wenn die Vorstellungen der Architekten bekannt sind, wünschen sich die Teilnehmer eine weitere Diskussionsrunde. Dies wurde auch vereinbart.
Breiten Raum nahm das Thema Lärm ein. Einerseits ist die - oft viel zu schnell befahrene - Bahnhofstraße eine Lärmquelle, andererseits verursacht die Bahn immer mehr Lärm. Dies gilt vor allem für die Güterzüge. Es sind mehr Züge, sie fahren schneller, sie fahren oft nachts und sind vor allem viel lauter. Dies wird für ULF ein Thema sein. Sehr bemängelt wurde auch der südliche Ausgang vom Bahnhof. Die hohe Treppe können viele Bahnbenutzer nicht oder nur sehr beschwerlich schaffen: ältere und behinderte Mitbürger, Gäste mit Kinderwagen oder auch mit größerem Gepäck. Es kamen verschiedene Vorschläge, die wir an die Stadtverwaltung und auch an die Bahn weiterleiten werden.
Deutliche Kritik auch an der Einhaltung von Regelungen. Es genügt nicht, dass einige Verkehrsschilder aufgestellt werden, ihre Einhaltung muss auch überwacht werden, z. B. Geschwindigkeiten, Parkverbote, Parkverbote für Lastwagen, täglich mehrfach große Lastwagen vor dem Kindergarten. Diese und weitere Punkte werden wir der Verwaltung übergeben und nach angemessener Zeit nachfragen.
Sobald uns die Planungen der Architekten vorliegen, werden wir an dieser Stelle zur Diskussion einladen.
Bernd Sprenger

 
Freiberger Nachrichten am 23. April 2009
Verkehr, Verkehr...
Was geschieht? Gutachten liegt immer noch nicht vor

Die ULF-Gemeinderatsfraktion drängt auf die rasche Vorlage der Umweltverträglichkeitsprüfung für die Nordwest-Umfahrung. Zugesagt war das Gutachten auf das vergangene Jahresende. Auf Nachfrage wurde Ostern als Termin genannt. Bis zum Reaktionsschluss dieser Ausgabe liegt das Ergebnis immer noch nicht vor. Ohne dieses Ergebnis kommen wir aber keinen Schritt weiter, und die Zeit läuft.
Der neue Gemeinderat wird sich frühestens im Herbst damit befassen, und wieder ist ein Jahr vergangen. ..
Wir sehen noch ein weiteres Problem: Bei der Vergabe des oben genannten Gutachtens hat das beauftragte Büro die gleichzeitige Untersuchung einer Variante sehr kostengünstig angeboten. Eine Mehrheit des Gemeinderats hat dies seinerzeit abgelehnt. Uns liegt ein Schreiben des Regierungspräsidiums vor, aus dem hervorgeht, dass ein solch einspuriger Weg ein fehlerhaftes Verfahren sei. Wenn nun nachträglich eine weitere Variante untersucht werden muss, so vergeht wieder ein Jahr...
Wir werden aber an diesem Thema bleiben und demnächst an dieser Stelle darauf zurückkommen.

 
Freiberger Nachrichten am 17. April 2009
Bahnhofsareal Was wünschen wir? - Was brauchen wir? 
Zur Zeit läuft ein Architektenwettbewerb zur Gestaltung des Bahnhofareals. Das ist gut so. Aber noch wichtiger ist: Was erwarten die Freibergerinnen und Freiberger von der Sanierung dieses Gebietes. Sanierung bedeutet Aufwertung, Verbesserung. Was jetzt geschieht, ist prägend für die kommenden Jahrzehnte. Deshalb lädt ULF zu einer Diskussionsveranstaltung ein: „Mitreden - Mitgestalten" am Montag, 20. April 2009, um 19.30 Uhr im Gasthaus Schober. Wer Zeit und Lust hat, kann sich auch bereits um 19.00 Uhr vor dem Eingang zum Bahnhof einfinden. Bei ordentlichem Wetter können wir dann das Gebiet gemeinsam abgehen. Wir weisen auch auf die nächste Ausgabe der Freiberger Nachrichten hin.
Bernd Sprenger

 
Freiberger Nachrichten am 9. April 2009
Eine Meldung in eigener Sache 

Unsere Umfrageaktion, welche wir schon am Samstag, 28. März 2009, verteilt haben, ist mit großer Resonanz angekommen. Uns ist selbstverständlich klar, dass bei einer Auflage von 5 000 Stuck nicht alle Haushalte in Freiberg einen Umfragebogen in den Briefkasten vorgefunden haben, es ging leider etwas mit dem Druckauftrag schief. Jedoch kann jede Freibergerin und jeder Freiberger Bürger auf unserer Website unter www.ulf-Freiberg.de diesen Umfragebogen auch ausfüllen und uns ausgefüllt zusenden. Somit können alle Freiberger Bürgerinnen und Bürger doch noch bei dieser Aktion teilhaben.
Evelyn Herrmann

 
Freiberger Nachrichten am 2. April 2009
UNABHÄNGIGE LISTE FREIBERG
Meinungsumfrage läuft
Getreu unserem Motto „Ihr Anliegen ist unser Pro­gramm" wurden am Wochenende die Fragebogen für unsere Meinungsumfrage verteilt. Wir wollen damit in Erfahrung bringen, wo unsere Mitbürgerinnen und Mit­bürger der Schuh drückt, bzw. auch was sie an Freiberg positiv und gut finden. Bis Mitte April können die ausge­füllten Formulare bei den auf der Rückseite vermerkten Mitgliedern unserer Kandidatenliste abgegeben werden. In wenigen Tagen steht dafür auch unsere neu gestaltete Internetpräsentation www.ulf-freiberg.de zur Verfügung. Über das Ergebnis der Umfrage wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichtet.
(Sie können hier auch den Umfragebogen direkt ausfüllen.)

 
Freiberger Nachrichten am 26. März 2009
ULF-Gemeinderatsfraktion Freiberg
Verkehr, Verkehr ...
Das unendliche Thema in Freiberg hat durch einen Antrag der CDU-Fraktion eine weitere Variante bekommen: Die Ludwigsburger Straße soll frei werden von Lastwagen. Sehr schön für die Betroffenen. Auch der südliche Teil der Stuttgarter Straße (Bahnunterführung bis Kreisel) soll frei werden. Sehr schön. Aber: Fährt auch nur ein Fahrzeug weniger? Werden andere Straßen (z. B. die Mühlstraße) noch stärker belastet? Wie kommen die Lastwagen überhaupt in das Gewerbegebiet „Ludwigsburger Straße"? Soll die Bahnhofstraße benützt werden? Diese und weitere Fragen stellen sich, aber der Antrag wird im Gemeinderat überhaupt nicht behandelt. Die Verwaltung hat einen ähnlichen Antrag bereits bei den zuständigen Behörden gestellt.

Wir können uns nicht vorstellen, dass dies zu dem gewünschten Ziel führt, da es zu einer Belastungsverlagerung führt. Mit solchen Vorgängen haben wir leider schon genügend Erfahrung machen müssen.

Das Thema Sanierung der Mühlstraße: Was dort gemacht worden ist (bzw. nicht gemacht worden ist) wirkt lächerlich. Wenn es Gründe gibt, ein paar Fleckchen einzubringen und dann anzuhören, dann sollte man dies auch den Bürgern mitteilen.

Wir wollen uns auch nicht vertrösten lassen (auch andere Ortsdurchfahrten...). Eines steht fest: Die Mühlstraße ist nicht nur von der Anzahl der Fahrzeuge her sehr stark belastet, sondern auch von ihrer Art.

Im Industriegebiet Neckar sind eine Reihe von Betrieben, die hauptsächlich vom Verkehr leben („Logistik"). Darunter auch Betriebe, die mit Containerfahrzeugen arbeiten. Diese machen auf der schlechten Straße einen ungeheueren Lärm, besonders wenn Container leer sind. Davon kann sich jeder überzeugen. Die Anwohner allerdings müssen damit leben. Wir erwarten, dass die zuständigen Behörden in den nächsten Tagen erklären wie und wann es weitergeht.

Wir erwarten auch, dass wir in den nächsten Tagen das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung für die Nord-West-Trasse bekommen, am besten von den zuständigen Personen vorgestellt und mit einer Perspektive versehen. Es vergehen wieder Monate, die Sommerpause, das Jahr - ohne dass wir einen Schritt weiter sind.
Bernd Sprenger

 
ULF – Unabhängige Liste Freiberg
ULF wurde vor 10 gegründet und unterliegt entgegen den Bundesparteien keinen übergeordneten Vorgaben und keinem Fraktionszwang. Die Anliegen der Freiberger Bevölkerung bilden die alleinige Grundlage für alle kommunalpolitischen Aktivitäten und Entscheidungen. Dieser Philosophie folgend ist die ULF von Anfang an mit 3 Sitzen im Stadtrat vertreten und kann inzwischen auch auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Ein herausragendes Beispiel ist das besondere Engagement im Zusammenhang des Bonus-Marktes in Geisingen. Mit Umfrageaktionen und Informationsveranstaltungen zu aktuellen Projekten wie dem Bahnhofsareal oder der Verkehrssituation ist ULF stets um eine sachlich neutrale Position bemüht. Das aktuelle Programm der ULF umfasst eine Vielzahl von Einzelzielen in allen Bereichen der Kommunalpolitik. Schwerpunkte bilden die Themenblöcke: Verkehrssituation, Lärmreduzierung und Umweltschutz. So wird ein alleiniger Autobahn-Halbanschluss sehr kritisch gesehen. Dagegen stehen interkommunale Verkehrskonzepte wie beispielsweise der Oed`sche Ring um Freiberg im Focus der Betrachtung. ULF setzt in diesem Zusammenhang auf Lösungen, welche für Freiberg und alle benachbarten Kommunen den best erzielbaren Kompromiss mit den höchsten Realisierungschancen darstellt. Einseitige Planungen auf dem Rücken anderer Kommunen werden als nicht zielführend gesehen. Weitere Themen zu denen konkret Position bezogen wird sind: Wirtschaftsstandort, Kinderbetreuung, Infrastruktur, Stadtentwicklung, Kultur, Senioren und Bürgernähe. Die nominierten Kandidatinnen und Kandidaten sind Personen die über spezifische Qualifikationen verfügen und vielfach auch ehrenamtlich engagiert sind. Sie sind parteipolitisch unabhängig und entscheiden mit persönlicher Verantwortung für die Interessen und zum Wohle aller in Freiberg lebender Menschen.

 
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